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Imaging Kit |
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Beschreibung der Funktionen im Imaging Kit und Orthoscan
Das Imaging Kit umfasst die nachfolgen aufgeführten Bildbearbeitungswerkzeuge.
Einstelldialog für Bildbearbeitungswerkzeuge
OMNISCAN 11 bietet für alle Bildbearbeitungswerkzeuge einen ähnlichen Einstelldialog an . Dieser enthält eine Vorschau sofern die einzelne Funktion
diese unterstützt. Ein Navigator ermöglicht die Vorschau an beliebiger Stelle im Bild zu platzieren
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Median Filter
Zweck
Der Median Filter wird für die Reduzierung der Bildrauschens eingesetzt und kann
zu einer deutlichen Verbesserung der Bildqualität führen.
Arbeitsweise
Die Werte der Pixel in der unmittelbaren Umgebung eines Pixels werden nach
Größe sortiert. Mit dem Wert in der Mitte dieser Reihe bzw. wenn es sich um eine
gerade Zahl von Pixeln handelt, der Durchschnitt der beiden Werte in der Mitte der
Reihe, wird der ursprüngliche Pixelwert ersetzt. Dadurch, dass auf diese Weise
der mittlere Wert und nicht ein Mittelwert, also kein Durchschnitt der Menge der
Umgebungspixel, verwendet wird ergeben sich zwei Vorteile
1. Robustheit gegen besondere Ausschläge von Pixelwerten, weil Extremwerte
gar nicht berücksichtigt werden.
2. Es werden keine Pixelwerte „erfunden“, sondern immer einer schon
bestehender übernommen. Dadurch bleiben insbesondere scharfe Kanten besser
erhalten. |
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Schärfen
Zweck
Erhöht die Schärfe eines Bildes.
Arbeitsweise
In einem Bild gefundene Kontraste werden verstärkt, indem der dunklere Werte noch dunkler und der hellere Wert noch heller eingestellt wird. Kontrastfreie Bereiche bleiben unverändert.
Einstellmöglichkeiten
Die Stärke des Schärfens kann eingestellt werden
Weichzeichnen
Zweck
Dient der Rauschunterdrückung. Das Bild wirkt weicher und so als wäre es leicht
unscharf.
Besonders geeignet für die Korrektur von hohen Ausschlägen, d.h. von Pixelwerte,
die deutlich von den Werten der Umgebung abheben. Verhält sich in Bezug auf
Kanten schonender als andere glättende Bildbearbeitungswerkzeuge, d.h. führt
nur zu sehr geringen Detailverlusten und Ausfransungen.
Arbeitsweise
Wenn der Wert eines Pixels der größer als der aller benachbarten Pixel ist, wird er
auf den größten Wert dieser benachbarten Pixel gesetzt. Ist der Wert eines Pixels
kleiner als alle sein benachbarten Pixel, wird er auf den kleinsten Wert dieser
benachbarten Pixel gesetzt.
Einstellmöglichkeiten
Die Stärke des Weichzeichnens kann eingestellt werden. |
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Rotieren
Zweck
Drehen des Bildes
Arbeitsweise
Das Bild wird um einen vorgegebenen Winkel gedreht. In 90°-Schritten oder einem
Vielfachen davon geschieht dies Interpolationsfrei |
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Unscharf Maskieren
Zweck
Unscharf Maskieren wird entgegen seines Namens verwendet um
Kantenkontraste zu erhöhen. Das Bild kann nach der Bearbeitung einen deutlich
brillanteren Eindruck machen.
Arbeitsweise
Der Begriff „unscharf maskieren“ kommt von einem Verfahren, dass in der
analogen Schwarz-Weiß-Lithographie angewendet wurde, um Bilder
aufzuschärfen.
Dieses Verfahren wird digital nachgestellt. Dazu werden zunächst Differenzen
zwischen den Originalpixelwerten und denen eines „unscharf“ gerechneten Duplikates berechnet. Anschließend werden diese Differenzen mit den
Originalpixelwerten summiert.
Im Ergebnis wird der niedriger Wert einer Kante zusätzlich reduziert und der
Höhere zusätzlich vergrößert. Der Kontrast wird dadurch vor allem an Kante und
Strukturen erhöht.
Einstellmöglichkeiten

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Automatisch Schneiden (Kanten finden)
Zweck
Der Filter „Schneiden“ entfernt automatisch schwarze Ränder. Dazu werden die
Ränder der Bildes an die Ränder der Vorlage herangeführt. Die Funktion wird
meist mit Geraderücken kombiniert |
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Automatisch Geraderücken (Deskew)
Zweck
Deskew dient dem automatischen Geraderücken und von Bildern und kann mit
dem automatischen Beschneiden kombiniert werden.
Arbeitsweise
Die Scanvorlage wird so gedreht, dass die Ränder eine Parallele mit den
Bildrändern bilden. Der Hintergrund kann nach dem Drehen mit Weiß aufgefüllt
oder beschnitten werden. Ein mittiges Teilen des Bildes zu Trennung von
Doppelseiten eines Buches ist ebenfall möglich
Einstellmöglichkeiten
Das Bild wird in zwei gleich große Hälften geteilt, die in zwei Dateien gespeichert
werden. |
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Despeckle
Zweck
Entfernt Extrema in Pixelwerten und dient damit der Rauschminderung. Kann die
Lesbarkeit von SW Dokumenten deutlich verbessern.
Nur verwendbar in Schwarz/Weiß 1 Bit Modus
Beispiel: |
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Spiegeln (Flip)
Zweck
Spiegelt die Vorlage in horizontaler oder vertikaler Richtung
Arbeitsweise
Es werde jeweils die gegenüberliegenden Zeilen bzw. Spalten getauscht. D.h.
beim vertikalen Spiegeln werden die rechte äußere Spalte gegen die linke äußere,
die zweite von rechts gegen die zweite von links usw. getauscht. |
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Stempeln
Zweck
Einfügen eines Bildes (Stempels) in ein Bild. Ermöglicht etwa die Kennzeichnung
von Scans mit dem Namen der Institution, welche die Scans erstellt hat.
Arbeitsweise
Das Bild, das eingefügt wird, also der Stempel wird in die Bittiefe des Bildes, in
das er eingefügt werden soll, konvertiert. Anschließend werden die Pixelwerte
nach einer der in den Einstellmöglichkeiten unter „Merge Mode“ auswählbaren
Weise verrechnet.
Ergebnisse |
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Automatisches Drucken
Zweck
Bei automatischem Drucken wird ein Bild ohne weitere Benutzeraktion direkt nach
dem Scan ausgedruckt. Der Scanner erhält damit zusätzlich die Funktion eines
„Kopierers“.
Arbeitweise
Das Bild bzw. die Bilder werden per Standarddrucker mit dessen
Standardeinstellungen unter Berücksichtigung der unten beschriebenen
Einstellmöglichkeiten ausgedruckt.
Zusätzliche Einstellmöglichkeiten
1. Druck an Papiergröße anpassen.
2. Bild in Originalgröße drucken
3. Bildlage auf Papier
4: Automatisches Rotieren |
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Orthoscan
Nachfolgend wird der Funktionsumfang der Orthoscan beschrieben.
Voraussetzung für Orthoscan ist ein frei geschaltetes Imaging Kit.
Zweck
Orthoscan ist eine Funktion für die automatische Buchfalzentzerrung.
Wird ein Buch nicht unter der Glasplatte gescannt oder auf andere Weise flach
gedrückt, werden die Buchseiten gewölbt gescannt. |

Vor Orthoscan |
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Die daraus resultierende
Verzerrung der Schrift erschwert das Lesen und Anwendung einer OCR-Software
zur automatischen Texterkennung.
• Orthoscan glättet die Vorlagen, so dass das resultierende Bild so aussieht,
als sei es flach gescannt worden.
• Zusätzlich wird das Bild automatisch zentriert, gerade gerückt und der
schwarze Rand wird beschnitten.
• Die beiden Buchseiten können (auf Wunsch ) automatisch getrennt und in
jeweils eine eigene Datei gespeichert werden.
• Sollte das Buch am Rand des Buches mit den Daumen festgehalten und
diese mitgescannt werden, können die Abbilder der Daumen automatisch
aus dem Bild entfernt werden. |

Nach Orthoscan |
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